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AUSBILDUNG eines HUNDES


Wie sollte geübt werden?

Wir bestärken den Hund in allem was er richtig für uns macht = positive Bestärkung. Dazu ignorieren wir, wenn er etwas "falsch" macht und lenken ihn davon ab und zeigen ihm nochmals was wir genau meinten.

z.B. : Sie kommen nach Hause und der Hund freut sich und bringt Ihnen einen Schuh entgegen... wie reagieren Sie da?
Sicher dürfen Sie NICHT schimpfen, denn er verbindet das mit seiner Freude an Ihrem nach Hause kommen! Nehmen Sie den Schuh ohne Worte aus dem Fang und geben ihm sein Spielzeug und spielen mit ihm. Lassen Sie in Zukunft keine Schuhe mehr herum liegen, bis er älter geworden ist!

Wenn Sie trotzdem schimpfen, dann kann es sein, dass der Hund nie mehr etwas bringt, aber auch nicht auf dem Hundeplatz, wenn er einen Apportiergegenstand bringen sollte! Dann wundern Sie sich!?

Jede komplette Übung für den Wettkampf wird zu 99 % immer in TEILÜBUNGEN trainiert!
Es wird z.B. das Apportieren nicht immer wettkampfmässig geübt, denn so verliert der Hund die Freude daran und er wird immer langsamer!

Sie zerlegen die Übung in Teilübungen, üben diese Teile separat und eines Tages, nach vielen, vielen Wiederholungen können Sie diese Teilübungen zu einer einzigen Übung zusammen hängen und so trainieren.
Aber sobald der Hund die komplette Übung beherrscht ist es wichtig, nicht nur noch die fertige Übung zu trainieren, sondern Sie trainieren wieder nur noch die Teilübungen. So können Sie die Freude und Geschwindigkeit behalten.

Denken Sie an diesen Vergleich: Ein Schüler lernt die Rechenkünste zuerst mit 1+2 = 2, etc. dann werden die Rechnungen immer schwieriger mit Wurzelziehen - Algebra, etc. Wenn nun ein Kind nur noch Tests mit schwierigen Rechenaufgaben lösen muss, dann verliert es die Lust am Rechnen! Aber wenn es zwischendurch auch wieder einmal eine Bubi-Rechnung lösen kann, dann freut es sich wieder und findet es gar nicht so schwierig! 

- Genau so geht es dem Hund! Wenn er zwischendurch wieder wie ein Anfänger eine ganz einfache Übung mit viel Motivation und Belohnung machen darf, dann freut er sich immer wieder auf das Training!

Üben Sie 1-2 mal  täglich 5 Minuten, dies ist besser als nur einmal pro Woche und dann eine ganze Stunde lang!

Wenn Ihr Hund so ruhig sitzen bleibt, dann haben Sie gut trainiert!

Der schwarze Mittelpudel links im Bild ist Laddy, der Europameister in Obedience von Emilie Prytz.

Der Cairn Terrier in der Mitte des Bildes ist Baffy, meine Mäusetöterin, in Nizza in einem Obedience-Camp.

 

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